Am Arsch

Von Burkhard Bartsch

Am Arsch sind die Raketen blau
Und abends wieder heiter.
Er denkt so laut stillschweigt
Und vollends wieder weiter.

Rennt und rennt zum Horizont
Und kommt doch nirgends an.
Und schimpft und tobt gen Himmel
Verflucht sei dies Gewimmel.

Er weiß so viel und doch so wenig.
Er nimmt sein Buch, die Lupe her.
Dazu sein Fernrohr, Laptop und dergleichen
Da kann ihm nichts entweichen.

Er liebt die Stille und den Lärm
Am liebsten seinen Schmerz.
Er kann nicht mehr und will nicht mehr
Zu groß die Wucht in seinem Herz.

Der Unverstand von ihm und ihr
Das kann er nicht verknusen.
Drum will er fort von diesem Ort
Rasch weg vom Ostseebusen.

Verborgen eilends tief zum Sieg
Ins volle Meer das Blaue lief.
Vorbei das Ruckeln, Zuckeln ohne Sinn
Das Starten wie gewohnt – er schwieg.

© 2021 Burkhard Bartsch
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