Ach, komm……

Von Ellen Marion Maybell

Ach, komm.
Et kütt wie et kütt.
Es kommt wie es kommt.
Bei mir kommt nix.
Was soll da noch kommen.
Zu mir kommt ja keiner.
Deshalb kommt bei mir auch keiner.
Ich bin ja auch nie gekommen.
So weit ist es nie gekommen.
So weit bin ich gar nicht gekommen.
Ich bin überhaupt nie zu was gekommen.
Da kommt nix.
Ich komm auch zu nix.
Da kommt auch nix mehr.
Ach, komm.
Komm mir bloß nicht blöd.
Ich weiß auch nicht, wie es geht.

Es kommt drauf an.
Auf was.
Auf die Sekunde.
Bei einer Frau. Bei einem Mann.
Son Quatsch.
In ner blauen Stunde.
Die kommt auch nicht.
Noch nicht mal die letzte.
Macht bei mir immer’n großen Bogen.
Nie die Runde.

Bei mir kommt auch im letzten Moment
kein Zug vorbei.
Und fährt mich zu Brei.
Auf mich fährt einfach keiner ab.
Und sei der noch so abgefahren.
Der ist abgefahren.
Auf alles Mögliche.
Nur nicht auf mich.
Noch niche mal knapp.

Da kann kommen, was da will.
Da kann kommen, wer da will.
Kommt aber keiner.
Also sprich: Nich.
Wie kommste denn auf sone Idee.
NEE.

Alles Kommer und Sorgen,
ja, die kommen
immer so reingeschneit
von heute auf morgen.
KOMMA her.
Auf die bin ich aber nicht punktbereit.
Komma aufen Punkt.
Macht aber keiner,
nur so lätschert,
so lauwarm trocken
eingetunkt.

Komm, ich zeig‘s dir.
Komm doch.
Komm doch endlich – her.
Ja wohin denn?
Fragt der Trottel.
Mann, ist das schwer.

Wie kommste denn da zum Zug?
Möchtste gerne.
Kriegste nie genug……

Und wenn……
Kommste – voll auf deine Kosten?
Vollpfosten!
Ja, wenn du nicht kommst zur rechten Zeit,
kommste auch nicht zum Zug,
Scheiß-Spiel.
Geht das immer nur zu zweit?

KOMM on SAWA…
Oder kommt mir das nur so vor.
Du der Ochse und ich der vorm Tor.
Heiliger BIMBAM. Simbam-SABA.

Ach, komm.
Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Da kann kommen, was will.
Den Rest – kannste vergessen…..
ist mir egal…

© 2021 Ellen Marion Maybell
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