Der Garten – (m)ein Paradies

Von Eva Radon

Grün Nr.1

Ich blicke aus meinem französischem Fenster. Davor stehen Grünpflanzen auf einem
schönem Glasgestell. Weihnachts- und Osterkakteen, Orchideen, Aloe Vera, Ficus Benjamina, Fleischpflanze und anderes. Nichts besonders aufregend, aber grün und pflegeleicht. Mein Gießen wird manchmal mit einigen Blüten belohnt.
Ein schöner, beruhigender Ausblick.

Grün Nr.2

Durch das Fenster blickend, begrüße ich die Krähe, die am Essigbaum sitzt.
Aufmerksam blickt sie um sich, auf der Suche nach Essbarem, nach Gesellschaft oder einfach so?
Dahinter die grüne Wiese, die blühenden Forsythien, Zierkirschenbäume und dazwischen die fröhlichen Laute der spielenden Kindergartenkinder.

Grün Nr.3

Mein größter Garten ist der Prater, die Hauptallee.
Eine Allee voller Kastanienbäumen vom Praterstern bis zum Lusthaus.Wunderbar!
Die Kastanie, der Baum der Offenheit, zeigt sich je nach Jahreszeit in einem „anderem Kleid.“
Jetzt bereitet er zwischen den sattgrünen,fünffingrigen Blättern, die Kerzen
vor. Das Frühlingsgewand.
Das Gefühl, -gerade in Zeiten von Corona- das Privileg zu haben, blühende Bäume, Wiesen geschmückt von Gänseblümchen, Veilchen, Dotterblumen,Bärlauch und anderen Blümchen so wohnungsnahe zu haben, ist wunderbar.
..Und Wasser mit quakendem Entenvieh..

Wenn ich auf einer Bank sitze, alleine oder mit Freundin, das Treiben beobachte, die ruhige Vielfalt einatme, dann bin ich beruhigt, beglückt und lasse Sorgen und die Zeit mal kurz vergessen.

© 2021 Eva Radon
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