Knülle

Von Ellen Marion Maybell

Alles vill zu ville.
Ach, der Wille
ist zu schwach.
Geb mich hin,
der füllen Pülle,
die mir knuddlig macht die Hülle,
und die gibt’s mir,
die gibt nach…

…so nach und nach
eins reingetrichtert.
Na, kucke da,
wird‘s hell und‘s lichtert,
werden leucht
vom glorreich Feucht
die Glühe-Backen
rotgesichtert………
Ohne Mühe
von der Brühe
wird das Seelentief befeuchtert,
wie vom Heilgen Geist erleuchtert.

Ist jetzt nicht mehr ganz so ville.
So schön knülle
in der Hülle.
So was braucht,
die leere Hülle,
wenn zu ville
von der Gülle
durch die stunkten Schläuche kraucht.
Serotonin in Hülle-Fülle.
Kiekste silbern
aus der Brille
mit der schnaps-getrunkten Pille.
Denn im Glucksen
so beim Schlucksen
hörste auf,
stumpf rumzudrucksen
und wie’n Affe dich zu mucksen.

Nicht mehr ganz so schwer zu tragen.
Kannst mich alle Fragen fragen.
Tu ich dir ins Bockshorn lallen.
Lös mich auf in Wohlgefallen
Bin von oben – anderm Stern.
Oh schnief lass nach nicht und bleib fern.

Fühle mich wie HOUELLEBEQUE.
Kann ich jetzt auch.
LITTRITSCHER und
und son Schreibsel-Dreck.

Krieg auch den Preis, den nobel NOBEL,
wenn ich die Schnauz jetzt schwart und hobel.
Denn in der Knülle-Wörter-Findung
erfülle sich die Schreib-ZEUCH–BINDUNG….

Von MEHR zu MEER in Hüll und Fülle
blinkt hehr die Dankung, so schön knülle.
Wie pufft die Zager-Seele auf.
Nix mehr Versager, nur gut drauf.

Wir zwei, die Püll und ich, sehr weise,
gackern laut jetzt und nicht leise,
lieben dich, BEST-FRIEND Promille.
Du KNÜLL-GEBIRGLER, echt zu ville.

*

© 2021 Ellen Marion Maybell
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