Affenzahn

Von Ellen Marion Maybell

Da laust mich doch der Affe.
Da macht der sich
mit einem Affenzahn
affenscharf an die Giraffe ran.
Der macht sich doch zum Affen, Mann.
Ob das die Giraffe raffen kann.

Der ist doch nicht affin.
Oder glaubt der,
son Hoch-Model schlügs affenartig
zu so nem Lause-Affen hin.
Mit welch einer Affinität
der aff-iniert
unter die Mädelsführer gerät.
Wie man sich so zum Affen machen kann.
Die kuckt den ja noch nicht mal von oben an.

So ein Affentheater.
Viel zu groß für ihn – der Giraffen-Krater.
Nicht, dass das Äffchen noch fällt
in das Riesenloch – der Hoch-Tier-Welt.
In seiner monumentalen Affenhitze,
brüllend nach Gir-Affen-Ritze.
Kaum noch im Zaum.
Immer ruff uffen GR-Affen-Brotbaum.
Oh Macchiato, welche Latte.
Wusst nur, dass jene Bisam-Ratte
sone schon am Morgen hatte.

Ist das nun affiziell oder affiniziös
oder prinzipiell affektiert
und affair-tendenziös.
Oder Affair schwer geFÄKT
und nur temporär
und längstens schon leer
auf ad acta GELÄKT.
So scheint daher alles sehr desaströs.
Desto welcher war wer, der Affe, nervös.
Wahrscheinlich affenbar sehr affensiv.
So oder so ähnlich,
so ungefähr.
Irgendwas lief da,
aber alles nur schief.
Kann man so sagen.
Definitiv.

Ein AFF-RONT.
Doch hat er’s gemacht,
wirklich gekonnt,
der AFFE in GIER.
Immer ran an die FRONT,
die Frau, sag ich dir.
Affektiv und affektvoll
und durchaus pointiert.
Nur war die BEGIERTE nicht involviert
und somit verschnupft und nicht reflektiert.

Verbat sich des kleinen Pinsels Knutschen.
„Blöder Affe.
Du kannst mir mal den Buckel runterrutschen.“

*

© 2021 Ellen Marion Maybell
Alle Rechte vorbehalten