Sackerkör

Von Ellen Marion Maybell

Was ist schon Pari?
Der eine sagt so.
Der andre „Mä wie“.
Ich sag dazu nur:
Non, non, non – non, merci.
Was ist schon L’AMUUR
unter die Eiffel La TUUUR.
Tutte Ferro in Rost.
Und was PARI kost.

Auch in die Sackerkör
war die KÖR mir so schwör.
Dass meine Kör ich verlör,
wenn ich köme hierhör,
sagte man mör.
Doch brach mir die KÖR
nur eine schwule FRISÖR.
Ohne ANGTERRIÖR
in die Duft von die FLÖR.
GRANDE MALÖR
in die Stadt de PASTÖR.

Und so viele TRA-FIC.
Malade – MALICK.
Noch net mal n Fick.
Aanfach keen Glück.
Komme lö TOMP,
dass i schick mi vadrick.

Auch die SCHAMPS ELYSEES,
seid’s mir net bees,
sind es gewees
ebenso net.
Nix drin in mei Lit,
die französische Bett.
In die PRICKL DÖ SCHEES,
Ich komm nit mer mit.
Keen Tette-a-Tett.
Keen Fett, keen Sonett.
Nur trockne Baguette.
Des is doch net nett.
Nix Nett’s war dabei.
in die Trist-Litanei.

Und in die KARTJEE LATENG.
An die Laterne – peng
bin isch geknallt,
ganz ohne Halt,
trotz die Schuh von La FENG
in mei TRISTESS-Gestalt.

Voll uff de Konde
bei volle de Monde.
LA LÜNE de Sonde,
sur la Pronde la Pronde.
So hots gestonde
in der LÖ Monde.

Und dann AB in de SÄHNE.
Schlapp mir de Beene.
Das nennt mer scheene
Vacance de bene.
Was für ne Szene.
Doch nur nota bene.

Mann, was für’n Strass.
Und isch dacht, isch hätt Spass.
Uff de MOMPE PARNASS.
MON DIEU – KUH de GRASS.
Denn ich stand solitär
ganz allee uff die Strass.
Alllez hopp. AVENÜ.
Salü. MOMPARNASS.

Nix war im Busch.
Alles verpfusch.
Da kriegste nen Wusch.
PARI. Husch, husch, husch.
Da brauchste keen Tusch
in der MULLA de RUSCH.
Un aach keen SOAREE
Da biste komplee
de LETZTE PINGSTOCHSE – LA DERNIJEE.

Und am PLACE de VONGDOME.
Sach ich: Nee, I go HOME.
In meine PETITTE
bescheidene Hütte.
Drunne in ROM.
Und krisch wieder Strom
vom heilischen Peter,
meim PIERO im Dom.

So also: COMMO.
COMMO SA VA.
Lass knacken AMIGO.
Lass knicken JA JAAA.
Nie wieder PARI.
For ever SALÜ

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© 2021 Ellen Marion Maybell
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