An. Vertrauen.

Von Walther Stonet

Was uns bewegt? Ist es die Weihnacht? Feiern?
Was wissen wir von diesem Christus, der,
Geboren, dass wir Weihnachtslieder leiern,
Uns schnell verlässt, als ob er gar nicht wär!

Kaum ist der Baum geschmückt, verliert er Nadeln,
Sind die Geschenke ausgepackt, kommt Leere,
Dabei soll dieses Fest die Jahre adeln.
Doch dann kommt’s Leben in die Quere!

Schatz, weißt du was? Wir lassen all das Schenken,
Umarmen uns und atmen tief uns ein.
Wir nehmen uns die Zeit, mit Herz zu denken,
Und lassen all den Krimskrams solchen sein.

Wir wollen tief in unsre Augen schauen
Und uns einander freudig anvertrauen!

24.12.2021 – für mein(e) Liebste(s)

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