Bisschen Blödsinn und dummes Zeug

Von Ellen Marion Maybell

Bisschen Blödsinn und dummes Zeug.
Ich sachet euch…………………………
Das macht Sinn.
Wo käm‘ wir sonst hin.
Blödsinn hält frisch.
Bloß nich vom Tisch.
Besonders der höher,
warumme denn nisch,
sagte der Niederrehein-Seher,
der Hans-Dieter Hüsch.

Es gibt solche und solche.
Die einen ham Vita.
Die andern ham DOLCE.
Dat sticht sich so süß
voll auf die NÜSS.
Ach, diese Molche
und die ganz fiesen Strolche.
Haun schon in der KITA.
Bleibt nich ohne FOLSCHE.

Da kannste nur ampfern
und’n müdes Lied klampfern
und Saueres geben.
Wat’n maueres Leben.
Brauchst nit zu stampfern
und drum rum zu kampfern.
Aus saueren Töpfen.
Musste draus schöpfen

Es gibt sone und sone,
die trittste mit Wonne
direkt in die Tonne.
Die andern gehn baden,
doch ganz ohne Schaden.
Die sehn immer die Sonne.
Da könnteste kotzen.
Die einen, die klotzen
und die andern, die rotzen
dir voll in die Waden.
Da möchste dir’n Brocken
voll runter dir laden.

Ja, dat Amüsemang.
Da wollen se lang.
Nach dieses Gemüse,
da stehen se Drang.
Dat sind die Genüsse
die klingen mit Klang.
Für den einen wat kürzer.
Für den andern lang lang.
Aber der spielt Klavier,
uffgepeitscht wie ein Stier,
dem ist nicht bang.
Der klimpert noch lang.

Ausgerechnet da,
wo die Katharina
und ich grad PICKNICKEN,
da kommt der vorbei
und will eins-zwei-drei
rotzefrech mit uns KICKEN.
Da tu ich nur eins.
Ich tue nur nicken.
Doch tue nur so.
Alles unterm Tableau.
Und tut sich verdricken.
Der Klimper-PICK-UP.
Was geht da denn ab.
What is so what.
What is Whats-APP……..

Wo ist denn da drinne
der Kern drin im Spind.
Kann‘t sein, dat dat alles Hopp-Hopp-Reiter sind.
Einer von denen is immer dabei,
der ungemach spinnt
in der Litatanei.
Oder in der Toppo-TOMMO-grafie.
Leute, ich sach, die hoppen dat nie.
Is nich immer Hipp-Hopper-Hype.
Wenn nich der TEIP
mit wat Falschet am Leib.
Im Hippodrom.
Ohne Kondom.

Wat alles so begehrt wird,
sich dat unterzustellen,
dat Schunkeln im Dunkeln
und schon gar nich im Hellen.
Nur stell‘n Sie mir nix vor,
und nix unter mein Dach.
dat hat schon n Schaden
und gibt ganz schnell nach.

Wie’n schwarzes Schiff,
das lief auf ein Riff.
Voll lauter Männer
und See-Räuber-Penner.
Alles Klamauker
und Klabauter-Ver-Kenner.
Spielten die Laute
nicht eben leise.
Auf die eine oder andere
satanische Weise.

Klauten noch im Entern
beim brüchigen Kentern
den schifflichen Bauch
und standen unter Pläntern
irgendwie auf dem Schlauch.
Und der Wind, ja der pfiff,
beim LIEF auf das Riff.
Wo keiner den andern
verpfoff und verpfiff.

Wie von der Tarantel gestochen,
gestochen so scharf,
weil nur die Tarantel
der Eiskühl-Sanella.
bei der Tarantella
so richtig einen zustechen darf.
Warum sollte sie beim Aufstrich
über’n Leisten sich brechen.
Liegt an ihrer Bedürftigkeit.
Gerade zum Stechen.

Sie sticht.
Macht ihr Spaß,
und jeder Stich
sitzt und saß.
Den der Gestochene
nicht vergisst und vergaß.
Wer zur bescheuerten
Tarantella bereit.
Muss sich nicht wundern
über die Kratz-Bürstigkeit.

Auf zur Gala
in die Caracalla.
In Gala.
Im Smoking,
der muss sitzen.
Muss aber sein.
Da ist man fein.
In der Caracalla.
Gerade beim Schwitzen.

Man könnt‘ einem Apatschen
rein eine klatschen.
Der geht in Moccasinn
einfach da hin,
der trägt immer so Latschen.
Schön an den Kiefer.
Dann fällt er tiefer.
Ist Brauch der Verkühlung.
Auf, auf in die Fühlung.

Traum-Schiff
Entenpreis.
Was aber leider die Ente nicht weiß:
Sie wird hier gefressen.
Trotzdem ist sie heiß
und so versessen
auf diesen
dubiosen Verlock-Enten-Preis.
Hält’s nicht für‘n Schaden,
keinen schweren.,
trotzdem wird sie gefressen,
an Klößen und an Preißelbeeren.

Diese Halsabschmeichler,
diese Entenhalsstreichler,
locken sie aus der Gewinn-Freude raus.
Und rupfen und rupfen
ihnen über und über
die zarten Federn aus dem Brüstchen heraus.

Es ist zum Herzerweichen,
die können aber auch
weil sie’s können,
alles erreichen.
Die kleinste Spreu
von den Reizen trennen.
Da musst du geizen
mit deinen Reizen.
Da heißt es nicht schleichen
Da heißt es nur rennen.

Sonst den letzten Heuler ranlassen, Mann.
Se wern’s immer erreichen
und so ist es getan.
Sie werden dir die Segel
in Meister-Takelage –
gegen Kunst und Gage
den Sack
überstreichen.

Die Würze von Shakespeare
und sein Geist
gelingt zumeist
nicht in der Kürze.
In Kürze
steht auch der Sommernachtstraum
nicht auf der Bühne,
nur in der Küche,
in der Kittelschürze
im rührigen Schlagen von Eierschaum.
Ist nicht grad das Kühne.
Sowas von Schlabberkram
in Schuld und in Sühne.

Und dann die Gerüche.
Da greift keiner kaum.
Aus der Traum
vom Sommernachts-Raum.

Geizig im Ehrgeiz
führt doch zu nichts.
So ganz ohne Antriebe
treibt sich’s nicht doll.
Mensch, mach doch mit
und die Schnauze dir voll.
Sonst macht son RUMHANG
doch nie Appetit
auf wilden SEX,
und buddel dich ein
in alle Mat-RITZEN,
ganz ohne Komplex.
Glaub mir, wenn man will,
kommt man überall rein.

Das verlangste auch von Hengsten.
Wer hat den Längsten.
Was verlangste von Stuten.
Am besten mit Rosinen,
dann sind’s die guten……

Guck mal, wie die Pferde rennen.
Ich kann im Stehen pinkeln,
nur nicht pennen.
Wenn die Tassen fehlen,
biste vom Becken gerutscht,
musste aufpassen,
hättste besser vorher tiefengelutscht.

Oh, was trägt die für Wolkenkleider.
Wolkenstore.
Die trägt dick auf,
blickdicht.
Verlockungen sind immer
mit Wolke davor.
Die Sonne macht das nicht.
Die geht immer nackt.
Der ist nicht kühl.
Die ist immer verdammt heiß
und schwül eingepackt.

Die Sonne scheint.
Scheint aber nur so.
Hat sie keine Lust zu scheinen,
packt sich ein
oder sitzt auf dem Klo.

Manchmal scheints, als schiene sie.
Aber diese Schiene, die fährt sie nie.
Da bricht sie sich nichts,
nichts übers Knie.
Weil ihr die Kniescheibe
rasend schnell bricht
in ihrem gleißenden Sonnenlicht.
Dann scheint sie nicht.

Vielleicht trägt sie auch CREP de CHINE
oder sich mit dem Gedanken,
CREPE de CHINE mal zu tragen.
Aber wer trägt den rauf.
Wen sollte sie fragen.
Die Chinesen.
Die hält keiner auf.
Doch die trügen sie lieber nach China.
Die wären schon seit langem
gern Sonneneigner gewesen.
Mit Poker-Mina.
Doch auch China trüge sich schwer.
Sie täte denen auch scheinbar nur scheinen –
bei dem SMOG – eigentlich kaum nimmer mehr….

Sie sehn, es trügt so oft der Schein.
Und der trügt meistens.
Das muss so sein.
Das gilt besonders für Sonnenschein.

Auch Betrüger gehen so vor.
Tragen dich in Gewissheit
und spiel’n dir den Strahlemann
säuselnd ins Ohr.

In Schein-Heiligkeit.
In heiligem Schein.
Sonne ist heilig.
Aber jetzt hab ich’s eilig.
Ich bin auch nur Schein.

Heilig, heilig Gänschen.
Ich bilde mir den Sonnenschein ein.
Und pack ihn am Schwänzchen.
Für mich ganz allein.

*

© 2022 Ellen Marion Maybell
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