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Textmanege
das unabhängige Literaturmagazin.

Juli 2021:

Ein verkanntes Genie

Von Johannes Morschl Wir verkommen langsam, wollen nicht wahrhaben, dass es dem letzten Stündlein zugeht, wollen nicht die immer tiefer werdenden Furchen in unserem Gesicht wahrhaben, die der Zahn der Zeit hinterlassen hat. Die Haut ist welk geworden, man sieht und hört nicht mehr so gut, Müdigkeit hat sich in die Knochen geschlichen, Lebensmüdigkeit. Man…Mehr

Ein schwieriger Fall

Von Johannes Morschl Was ich heute lese, ist der reinste Mist. Ist mir aber schnurzegal, bin heute sowieso äußerst übler Laune. Merkte dies schon morgens beim Aufwachen im Bett. Überlegte, ob ich überhaupt an der heutigen offenen Lesebühne hier im Dodo teilnehmen soll. Dachte mir aber dann, warum nicht? Wenn ich besser gelaunt bin, lese…Mehr

Frühling im Prater

Von Sofie Morin Vor den Toren meiner Gastlichkeit splittert Lack von mürbegewordenen Flächen. Du wartest draußen, liest Zeichen aus der Holzmaserung, und ich denke, es muss wieder Frühlingszeit sein. So normal wie möglich weiteratmen, denn keinesfalls sollte die Türglocke das Zwerchfell aus dem Walzertakt bringen.Auf Straßen, die heute alle zum Praterausflug führen, reihen sich welthaltige…Mehr

Balkon mit Aussicht

Von Eva Radon Ich stehe am Holzbalkon im steirschen Lande und blicke in die hügelige, bergige Landschaft.Sattgrüne Wiesen, Bäume im nadeligem oder blättrigem Gewand, alleine stehend oder in Gruppen wechseln sich ab mit Bauernhöfen, zufriedenen Kühen, die fressen, um wiederzukäuen.Pferde wälzen sich am Boden, um die lästigen Fliegen abzuschütteln oder sie schwingen ihre Roßschwänze und…Mehr

die elbe 5 sekunden

Von Thomas Franke wenn der ice die 200er marke überschreitetwenn die elbe 5 sekunden breit istwenn die kartoffeläcker vorbeifliegen und die krähen kurz zwischen den furchen auftauchen wenn du auf dem weg nach berlin bist, das durch die scheißgrippe seine unschuld zurückgewinntwas willst du dann da eigentlichdas ende des hedonismus feiernmit jeder sekunde, mit jedem…Mehr

Sind wir gleich da?

Von Rolf Jungklaus Sind wir gleich da? Es ist bereits zum Klischee geworden: Die glückliche deutsche Familie fährt mit dem Auto in den Sommerurlaub. Man fährt gemeinsam auf der Autobahn Richtung Süden und schon nach relativ kurzer Zeit quäkt es von der Rückbank: „Sind wir gleich da?“ Eltern, die sich für verständig halten und ihren…Mehr

Die Macht des Geistes

Von Michael Kothe Grenzenlos ist die Macht des Geistes. Darüber sind wir uns im Klaren spätestens seit wir um autogenes Training, den Placebo-Effekt, Telepathie, Telekinese und Levitation wissen. Beim autogenen Training funktioniert es. Am Nachweis eines anderen Aspekts ist mir heute gelegen: der geistigen Beeinflussung von Menschen – von zahlreichen Menschen! Ich übe, aber von…Mehr

Ich war noch niemals in New York

Von Michael Kothe Regen durchdringt meine Jacke. Wäre nicht Licht in der Küche im Erdgeschoss, könnte ich kaum die Müllcontainer unterscheiden, vor denen ich stehe. Bio- und Restmüll habe ich schon in die entsprechenden Tonnen gekippt, nun pendle ich zwischen Plastik und Altpapier. Durchs Fenster sehe ich den Nachbarn in der Küche auf mich zukommen.»´n…Mehr

Blicken wir vorwärts – immer nur vorwärts!

Von Michael Wiedorn Die Menschen stellen sich ihm als feindliche Mauer entgegen sagt er. Der Bürger hat vor ihm Angst. Er ist der Fremde meint er. Jahrtausende alte Vorurteile umnebeln ihre Hirne. Bewusstlose Eidechsen aus der dunklen Nacht der Vorzeit. Sie brüten in sumpfigem Schlaf vor sich hin. Wir alle sind dazu verdammt in feuchten,…Mehr

Ich erblicke mich im Spiegel

Von Michael Wiedorn „War heute viel los?“ – fragt der Herr an der Theke. Der Barkeeper, ein blonder Mann, nicht mehr ganz jung, blickt dem Gast mißtrauisch in die Augen. „Heute ist Montag. Da ist bei uns nie viel los.“ Der Barkeeper legt keinen Wert auf Gespräche mit seinen Gästen. Warum unterhält sich der Herr…Mehr

Knoten

Von Monika Jarju „Heute ist der Tag, an dem sich niemand töten wird“, sagt eine Stimme im Traum.              * Zwei Menschen streiten heftig miteinander. Ich gehe ihnen aus dem Weg. Als mir der eine nachkommt, weiß ich, dass der andere tot ist. „Es war ein Blitzschlag.“, beteuert er, „Der…Mehr

Durchschlag

Von Monika Jarju Die Stahlkugel durchschlug geräuschlos den Fußboden. Ich starrte verdutzt auf das Loch. Dann ging ich hinunter in den Keller, wo zwei Männer, vielleicht waren es Mönche, auf dem sandigen Zementboden saßen und beteten. Ich entdeckte eine Vertiefung im Sand und fragte den einen, wo die Kugel aufgeschlagen wäre. Er deutete auf die…Mehr

Nach der Lesung

Von Monika Jarju Altberliner Gründerzeitvilla, schäbiger Charmemit Kerzenschimmer im Erkerfenster das Publikum ist zur Lesung geladenbegibt sich in Grüppchen von den Stühlen zum Weinin den Abend hinein Könnt ihr noch, fragt die Schweizer Autorinund erntet Gelächter während am Mehringdammder Mann mit Taschen & Tüten an Straßencafés vorüberziehtwo Leute sitzen, reden & trinken keiner, an den…Mehr

So könnte jeder Tag beginnen

Von Lena Kelm Hinter dem Tresen, den Unmengen belegter Brötchen, Baguettes, Zuckerguss-Gebäck, dieser junge Mann. Was für ein Anblick! Schon bin ich abgelenkt von den unappetitlichen langweiligen Backwaren. Und erst sein Gesicht! Es gehört auf das Titelblatt eines Modemagazins. Große olivenschwarze Augen, die antike Nase, der sinnliche Mund, sein glänzendes volles Haar, mit Gel frisiert.…Mehr

Zeitgemäß

Von Lena Kelm  Am Hermannplatz stieg eine ältere füllige Frau ein, unter dem Saum ihres langen schwarzen Mantels lugten abgetretene Sportschuhe hervor. Sportlich sah sie nicht aus, obwohl sie mit beiden Händen kräftig an der prallgefüllten Einkaufstasche auf Rädern zog. Zwischen ihrem Ohr und Kopftuch steckte, na was schon: ein Handy! Optimal, sie hat die…Mehr

Wenn dieser Blick töten könnte

Von Lena Kelm  Früher war die U7 samstagmorgens leer. Oh, Wunder, ich finde einen freien Sitz und der gegenüber ist auch frei! Welche Wohltat, die Beine ausstrecken zu können. Die Arthrose in den Knien macht mir zu schaffen, allein die Vorstellung fast eine Stunde lang die Beine nicht ausstrecken zu können, ruft Phantomschmerzen hervor. Oft…Mehr

Sackerkör

Von Ellen Marion Maybell Was ist schon Pari?Der eine sagt so.Der andre „Mä wie“.Ich sag dazu nur:Non, non, non – non, merci.Was ist schon L’AMUURunter die Eiffel La TUUUR.Tutte Ferro in Rost.Und was PARI kost. Auch in die Sackerkörwar die KÖR mir so schwör.Dass meine Kör ich verlör,wenn ich köme hierhör,sagte man mör.Doch brach mir…Mehr

Affenzahn

Von Ellen Marion Maybell Da laust mich doch der Affe.Da macht der sichmit einem Affenzahnaffenscharf an die Giraffe ran.Der macht sich doch zum Affen, Mann.Ob das die Giraffe raffen kann. Der ist doch nicht affin.Oder glaubt der,son Hoch-Model schlügs affenartigzu so nem Lause-Affen hin.Mit welch einer Affinitätder aff-iniertunter die Mädelsführer gerät.Wie man sich so zum…Mehr

Melancholie

Von Ellen Marion Maybell Ich bin so melancholisch.Ich muss mich alkoholischetwas peppen,sonst kann ich nicht steppen,sagte der Bär,sonst geht‘s mir an den Kragen.Ich bin nämlich ein verzagen-DERKragenbär. Bin wahrlich nicht gestärkt.Wie sollt ich da, unwohl bemerkt,nen Tatzenmord frisch wagen.Kann mich nur weiter mörderlusals alter Schisser Hasenfußdurch lichte Unterhölzer schlagen.Elend zitternd.So erbitternd.Jeder glaubt, wär stark, der…Mehr

Die Schwalbe

Von Ellen Marion Maybell Was ich nicht mach.Ich mach keinen Sommer.Sagte die Schwalbe.Ist nur‘n Wunsch,n frommer.Also Leute gemach, gemach.Nicht, weil ich den nicht mag.Weil ich’s nicht kann.Ich kenn auch keinenaus uns Schwalbenkreisen.An diese Art von Könnenkommt keiner von uns ran. Nur die Bordsteine,nein, die mag ich nicht.Da kommen sie alle an.Wie man da anrüchigüber uns…Mehr

Blamage

Von Ellen Mario Maybell Ist ein Gesichtkein Gedicht,ist’s ne VISAGE.Da hau ich dir rein.Keine FRAASCHE.Sone Visageist ne Blamage.Nix als Fromage.Alles Tournage.Apanage?Gibts nicht.Nein. Ab in die Garagemit deiner Bagage –aber zügig und schnell.Es führt dich kein Pagemit Equipageund deiner Frottageauf die Etage,die Etage so BEL. Dies nur informell.Ist nicht formidabell.Bloß kein Gebell.Ab ins Bordell.Tu, was ich…Mehr

Aphorismen

Von Wolfgang Endler Markant bis Makabres aus den Rubriken Bericht zur Schräg_lage der Nazi_on – Aphoristische AssoZiationen von Abschiebung bis Zukunftsforschung Lokal handeln – global miss_handeln – Aphoristische AssoZiationen von Afghanistan bis Zentralafrika für aiauch nach abschaffung der todesstrafegibt es noch reichlich bedarfan galgenhumor Haupt-Sache ArbeitNeben Friseuren und Monteurensucht Saudi-Arabien neuerdingsnach fähigen Amputateurenfür differenzierte Rechts…Mehr

Kanthaken contra Windkanter* Zweite Stimme auf „Kantilene“ von Kai Pohl

Von Wolfgang Endler anonyme Wiederholungstäterdrehen am Hamsterraddu mittendrin im Getriebefortschrittslose Bewegungmoderne Zeiten 2.0 reloaded Orientierungsschwäche deine einzige StärkeOrient Okzident scheißegalprä-demente Suche nach Ausgangaus dem Welt-Dorf-Labyrinthbist längst im Visier ihrer Drohnen reibeiserne Gedanken Gefühleabgeschabt abgeschliffenSchlaglöcher abriebgefülltauf stillgelegter Lebensautobahnsteinbruchgesäumt schwere Brocken hast vieles geschluckt ohne zu kauenselbst zum Erbrechen fehlt oft die KraftKassengebiss im Wasserglassprudelnde Träume von…Mehr

Perspektiv-Wechsel

Von Wolfgang Endler Genießen Sie den schönen Ausblick von hoch droben in Davos.Unten in Lagos oder anderswo können Sie andere Berge sehn:Aus Müll zwar nur, doch ebenfalls gigantisch, übermenschlich groß.Definitionen sind verschieden oft, nicht nur von „schön“,wohl auch von „Arbeit“, „Rechtsstaat“ oder auch „System“. Weit oben schweben Sprechblasen, schillernder Seifenschaum:„Wir haben von den Menschen uns…Mehr

Preußische Trauer

Von Wolfgang Endler sentimentales Liedim FrühprogrammTränen tropfenauf leeren Tellerbekomme michin den Griffnehme Messerund Gabelgegessen wird                                  was aufden Tischkommt * © 2021 Wolfgang EndlerAlle Rechte vorbehaltenMehr

Auf_schluss_reich

Von Wolfgang Endler Traumschloss gebaut aus seidiger Hautsehenden Fenstern offenen TürenStimmen vom Flüstern angerautSoulmusik unhörbar fast doch zu spüren neugierig blindfliegend manchmal taumelndauch durch vergessene Räume schwirrenjeder am Fädchen des anderen baumelndsuchen _ finden _ versuchen _ irren * © 2021 Wolfgang Endler 2021Alle Rechte vorbehaltenMehr

Drei Gedichte

Von Peter Lexa 20.10./16:48 Bin voll TestosteronCochonesweh tun schonwas tust DU mir on * sroda, 20.10./08:19, färber Jeden Tag ein schön’rer MorgenJeden Tag ein bess’res LichtWill mich nimmer um dich sorgen Doch heut schaff ich es noch nicht * Zahle meine Zecheund Wie ichfür alle meine Sündenbleche Höre schwarze Liederalles is mir z’wider ohne dich…Mehr

Drei Gedichte

Von Franz Niemand In gebeutelter NachtWortkarambolagen,eichenzerdorffend. Das falsche Gebissheute auf halbmast, endzeitklappernd. * Auf steinigem Hirnpfadan steil abfallenderErinnerung vorbei. Es zerrt die Unruhvor dem nächsten zwi-wittrigen Wort. * AlbtriebigWortschattenkäuzeim Schädel, lustwundlingsin Heillos-Minorgeflattert. * © 2021 Franz NiemandAlle Rechte vorbehaltenMehr

summer has risen from its dirty cold grave

Von blume […] shadow shadow shadowshadow shadow shadow […]– shadow; the rip-offs glowing veratmest du rattle-snakes gluehendkratzt dein achselflausch pferdeschweisz nowdrehst du im vortex irrer apokalypse-moviesdie treter deines drahtesels auf rebell-yell aufas somehow it stinks nach ganzkoerpergeileneruptionen when selbst dunkelst-gelber urinjeden boden verfehlt bruellst du hitze-rauschlonging for razor-blades to skin your burningbody oder einen trocken-eis-shake…Mehr

becoming your own djinns

Von blume […] into burning eyes you stare hypnoticallyyou’re possessed by the mesospotamian geniecults of chaos desert sabbaths of witching mindssummoning the ifrit… ah… […]– a summoning of ifrit and genii; melechesh o du winziges sandkoernlein meinst das ganze multiversumauf deinen schultern zu ertragen & sagst tod all den wortendie nicht wagen sich selbst uns…Mehr

Sich was trauen

Von Silke Borchardt Das Schwimmbecken sieht von hier oben sehr türkis aus. Und sehr weit weg. Fünf Meter. Es sieht nach viel viel mehr aus. Ihr wird ein bisschen schwindlig, als sie an die vordere Kante des Springturms tritt. Unten sieht sie den Jungen auftauchen, der eben vor ihr runtergesprungen ist. Er taucht aus dem…Mehr

Irgendeine Nacht

Von Volker Stahlschmidt Irgendeine nachtIrgendein fastfoodladenIrgendwo in deutschland Ein geöffneter schalterEine frau bedient mit einem gesichtsausdruckAls sei die späte stunde schuld Eine prostituierte geht auf toiletteKommt acht minuten später wieder rausUnsicherer gang auf hohen absätzenEinen kaffee bitte! Ein mann mit schluckaufSodbrennen hallt durch den raumEr kann nicht langsamer essen. Jemand kehrt über den bodenPro forma.Die…Mehr

Komm

Von Regine Wendt Komm, sagt er.Eine rote Decke auf dem Bett.Dieses Rot beschwert ihre Wimpern,senkt weg ihre Augen nach innenin eine Oase in der trostlosen Wüsteblaue Palmen fächeln rosa Häuserfliederbunte Vögel zwitschernperlender Bach spielt die untersagteunberührbare Melodie des Gesternim rosa Haus die Fensterläden geschlossenwartet er auf der roten Deckeder Mann, der niemals wiederkommtAls sie wieder…Mehr

einsicht der spinne

Von Marion Kannen frisch ist der fadengesponnen heuteda sitzt sie und lauertauf ihre beute flügel verfangendie fliege wehrt sichein recht fetter brockendie spinne versteht nicht es krabbelt und strampeltund befreit saust herausder fliegende schmaus ! das spinnchen sieht einwas sie immer schon weiß:die ganz dicken brummersind ihr zu heiß für pferdebremsenist sie zu kleinsollte wohl…Mehr

Hummelphilosophie.

Von Walther Stonet  An eines grünen Grases Halm hängt sie!Sie kann jetzt nicht mehr fliegen, pumpt recht wild.Wer schaut, verliebt sich in das HummelbildUnd denkt sich gleich: Oha, wie fliegt denn die? Die fliegt gar nicht. Die sitzt und putzt die Flügel.Der Halm, er wankt und wedelt dabei sanft,Und das Insekt ist ruhig und ganz unverkrampft.Der…Mehr

Sprachbad.

Von Walther Stonet  Triff deine Zeit in mir und meine noch dazu:Wir sind nur einen Herzschlag weit entfernt.Die Turteltauben gurren Cucurrucucú.Ich habe für uns Tollkirschen entkernt, Wir könnten uns in uns sofort berauschen.Die Wolken flocken sich ins Blaue hin,Ach, könnte ich sie schnell zu Kissen bauschen,Dann hätten sie am Ende einen Sinn, Statt nur durch weißen Streifen…Mehr

Inter. Essen

Von Walther Stonet  Ein Mensch spricht über InteressenUnd hatte morgens nicht gegessen.Der Fokus liegt, man kann es ahnen,Nicht darauf, etwas abzusahnen. Es geht vielmehr ums Aufzukäsen,Einzubroten, Zeitunglesen,Ums Kaffeebrauen, Vollzuwursten,Ums Trinken, um nicht zu verdursten. So einfach ist die Politik:Man trifft den Zeitpunkt mit GeschickUnd hält’s mit Brecht. Der sagte mal:Das Fressen erst, dann die Moral. * ©…Mehr

Morsen

Von Walther Stonet  Manch mal möchte man sich selbstSOS zu morsen – drei kurz drei lang dreikurz keinen fallen lassen: am besten An die stirn klopfen da mit die nebenhöhlen resonieren können & so dasräsonieren fördernd denken an Regen wo keine sonne scheint keinsinn sinnlich sinnierend sinn stiftetman möchte so viel & mehr Meer & strand & hütte…Mehr

SommerSüßerDuft

Von Monika Schotsch Es ist, als wär die Erdeumspielt von gold’nem Schein,von wohltuenden Strahlenmit einem Heiligschein. Hoch oben auf den Bergenund auch im tiefsten Tal,streift sanfter Wind die Zweige,als wär‘s das erste Mal. Im zarten Blau des Himmels,geräuschlos und ganz sanft,ein majestätisch‘ Vogelgleitet erhaben auf. Begehrlich trinkt die Bieneaus buntem Blütenblatt.Hör wie die Grillen zirpen:als…Mehr

Nimmersatt und trotzdem glücklich

Von Niklas Götz Unter den abertausenden von rosa Zuckerguss pappig triefenden Poesiealben- und Postkartensprüchen, gibt es einen, den ich einfach nicht aus den Kopf kriege, der sich festgeklebt hat.“There’s nothing in a caterpillar that tells you it’s going to be a butterfly”Abgesehen davon, dass sich jeder Biologe bei diesem Statement nur kopfschüttelnd auf die Zunge…Mehr

Aus: dorfgeschichten

Von Alexander Reisenbichler Diese Gedichte, wenn auch thematisch sehr breit gestreut, verbindet der Hang zur Malerei. Neben der Bedeutungsebene sollen die Woerter auch ein Bild malen, es sind Referenzen zur Realität, der Natur, und sollen das Dorf auch bildlich vor den Augen entstehen lassen. Die Wörter haben also einen semantischen und einen bildlichen Bezug. Jedes…Mehr

Die Götter

Von Pawel Markiewicz Ich baue den Tempel für Apoll.Es schimmert unendlich mega Born.Tuend aus Erinnerungen und Gefühlen.Das griechische Jenseits lässt sich eben fühlen.Eine Drohne fliegt über die Heimat.Die Zauberei, die mit Sagen prahlt. Ich erbaue für Diana den Hain.Es glitzert jenseitiger Brunnen.Machend aus der Dialektik wie Eudämonie.Das römische Paradies spürbar als Nähe.Drohnen harrend in dem…Mehr

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