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Textmanege
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Dezember 2022

Die Angst vor dem Tod

Von Johannes Morschl Der Mensch ist wie ein Hauch; seine Tage sind ein vorbeifliehender Schatten. (Psalm 144,4) In seinem Buch Existentielle Psychotherapie weist der US-amerikanische Psychotherapeut und Romanautor Irvin D. Yalom (u.a. Als Nietzsche weinte, Die Schopenhauer-Kur) darauf hin, dass Psychotherapie unvollständig bleibt, wenn sie nicht den Zusammenhang der psychopathologischen Symptome mit der ständig unter…Mehr

Lotterschreck 5

Von Johannes Morschl An einem Sonntagmorgen Mitte November 2022 stellte Lotterschreck sich vor den großen Spiegel im Vorraum seiner Wohnung. Er sagte zu seinem Spiegelbild: „Wie sieht man denn als Mensch aus? Man sieht ja schrecklich aus! Man ist ein degenerierter Affe, ein Nacktaffe, man hat nahezu seine ganze Körperbehaarung verloren! Und dieses Gefühls- und…Mehr

Ein echter deutscher Gartenzwerg

Von Johannes Morschl In Deutschland bilden zwei einen Verein. Stirbt der eine, so erhebt sich der andere zum Zeichen der Trauer von seinem Platze. (Karl Kraus) Ein trostloser Sonntagnachmittag in einem verschlafenen Provinznest namens Miefendorf. In einem renovierungsbedürftig aussehenden Saal stehen mehrere Reihen Holzstühle, ausgerichtet auf ein Podium vor der Rückwand des Saals. Auf dem…Mehr

Das Rätsel der Sphinx

Von Hans Peter Flückiger Alles hängt am seidenen FadenDer Alltag ist in SchieflageObskure Hände ziehen die FädenGräber ersetzen die GartenbeeteEngel mit Palmwedeln wenden sich abWas ist das? Das Jahr 2022 © 2022 Hans Peter FlückigerAlle Rechte vorbehalten geschichten-gegen-langeweile.comBild: «Das Rätsel der Sphinx», 1934, Walter Kurt Wiemken, Ausstellung «Die Sammlung Gerhard Saner», Kunstmuseum Solothurn, 21.08.-31.10.2022Mehr

Die Wiedergeburt

Von Michael Wiedorn Etwas zu früh erscheine ich auf dem Krankenhausgelände. Ich bin ausgeschlafen. Kein Grund zur Sorge. Staroperationen sind heute Routine. Fließbandarbeit. Heute strahlt die Sonne. Die Sommerferien haben schon begonnen und die Freibäder dürften heute gerammelt voll sein. Es sollte kein Tag zum Sterben sein, sondern ein Tag des Vergnügens.Wenn man das Krankenhaus…Mehr

Die Erbschaft

Von Michael Wiedorn Sie betrachtet seinen roten Stiernacken. Seine Visage ist dumpf und roh. Seine seit der Kindheit kraftvoll angewachsenen Arme. Sie möchte zubeißen. Sie geniert sich, wie sie ihren eigenen Sohn anstarrt. Man darf seine eigenen Kinder nicht verspeisen. Ihr vor Jahren verunglückter Mann lebt wieder. Er erscheint nachts in ihren Träumen. Die zertrümmerte…Mehr

Bierdeckel unter die Füße

Von Lena Kelm Der frühe Morgen schenkt vor der angesagten Hitze des Tages angenehm kühle Luft. Ich fühle mich wohl. Die frische Morgenluft sorgt für einen freien Kopf. Die Sorgen des bevorstehenden Tages scheinen von den kaum vernehmbaren Windböen wie weggeblasen. Bin ich nun ein wetterempfindlicher Mensch?Mein Grübeln über den Wettereinfluss auf meinen Charakter wird…Mehr

Lustige Pommes

Von Lena Kelm Ein heißer Sommertag. Mittagszeit. Nach langer Zeit befinde ich mich wieder einmal auf dem kleinen Wochenmarkt. Menschen und Hunde lechzen nach einem Lüftchen, suchen Schatten unter den Schirmen der Stände, die meisten kaufen Wasser oder Wassermelonen. Es sind weniger Menschen als sonst üblich da. Nur vor dem Verkaufswagen mit der roten Aufschrift…Mehr

Verstellte Stunde

Von Monika Jarju Der Traum einer Seelestieß Gelächter in meinen Schlaf ein verirrter Vogel auf der blauen Spurmeiner Traumwand der Aufprall stand rot vorm Fensterverspritzte Angst auf den Fliesen an diesem Tag ein siedender Himmeldie Sonne flüssiges Blech auf seiner Textur metallischer Geschmackbeim Umrühren der Wolken im Kaffee später jagte ein toller Wind die matte…Mehr

U Hermannplatz

Von Monika Jarju Irrer Klang peitscht die Frauden keiner hörtihr Lächeln eine ausgebreitete Schwinge bereit die Schienen zu streifen wirbelt sieihr Gesicht wie ein Teller Schneekreideweiß die Augenschlitze sie kreist dicht am Gleisder Ton dreht sie am Arm, an der Taillesie kreiselt auf mich zu mit offenen Armen der Bahnsteig ist ohne Wändesie rast –…Mehr

Ladybug

Von Regine Wendt Rot mit schwarzen Punkten, etwas Gold blitzte auf. Bis in die Veranda hatte ich mich gewagt, auf dem Tisch die Überwinterungspflanzen, die Rosen schon voll mit Blattläusen. Ladybug ,summte der Marienkäfer, und du? Regina. Das heißt auf Latein die Königin. Dafür siehst du miserabel aus. Ich bin krank. Das Nachthemd klebte mir…Mehr

Altblechbläser

Von Marion Kannen Ein Klingen fest und feierlich, klar und voll: Trompeten, Posaunen hören wir,um den Block geht es, die nächste Häuserecke, bei blauem Himmel. Wolken jagen die feuchte Luft,ab und zu flackert die Sonne auf und da sind sie:die Bläsergruppe spielt Weihnachtslieder im Park neben dem Altersheim.Bis auf einen alle noch im Stehen. Die…Mehr

Knallerbsgetöse

Von Marion Kannen Knallerbsengetöse Splitterblitze auf dem See schweben winzige weiße Kugeln auf + ab + rechts + links raschelt Dezember Maus im Laub * © 2022 Marion KannenAlle Rechte vorbehaltenMehr

Drohend

Von Jens Kotowski Es dräut der Regen,Flutengleich Wald und Wiesen zu speisenEs dräut der Sturm,Kraftvoll und laut über Land zu reisenEs dräut die Kälte,Grausig und leis die Welt zu vereisenDem Dräuen folgen Taten, so geht es zu EndeUnd am Ende kommt JahreswendeNeuanfangUnd Licht und Sonne knüpfen zarte Bande * © 2022 Jens KotowskiAlle Rechte vorbehaltenMehr

Einfallslos

Von Jens Kotowski    Das Blatt bleibt weißEs fällt dir nichts einWas könnt‘ ein neues Thema sein?   Der Stift sonst mit viel FleißLiegt nur ruhig in der HandSchreibgetriebe voller Sand?   Du redest zu dir so ganz leis‘Und wenn ein Einfall heute nicht naht?Ach, auch morgen ist es nicht zu spät * © 2022 Jens KotowskiAlle…Mehr

Bei Joe

Von Verena Dolovai Linda betritt das Badezimmer. Einmal war sie schon hier. Sie erinnert sich genau, wie sie von Joe den Schlüssel zur Hütte geholt hat. Es war im Sommer, mitten im Juli und sehr heiß. Sogar der Asphalt gab der Hitze nach, wurde weich. Joe stand der Schweiß auf der Stirn, als sie ihn…Mehr

Verschlossen

Von Niklas Götz Ich begrüße sieOhne in ihre Augen zu sehenIch rieche ihren DuftOhne ihr nahe zu seinIch höre ihre StimmeOhne mit ihr zu sprechenIch fühle ihre HautOhne sie zu berührenIch nenne ihren NamenOhne sie zu kennenIch spüre ihre LippenOhne sie zu küssenIch begegne ihrDoch sie nicht mir * © 2022, Niklas GötzAlle Rechte vorbehaltenMehr

Glastischblick

Von Marcus Nickel Ich lag auf dem Sofa, ich lag, um in mich zu gehen. Vor einer halben Stunde noch versuchte ich, locker im Umgang natürlich, mit der Anstrengung ringend ein Gedicht zu Papier zu bringen. Das Pergament sollte mit Tinte, vielleicht mit etwas Blut, getränkt werden, stattdessen umklammerte ich meinen Stift wie ein Neurotiker…Mehr

Der Schwächeanfall

Von Michael Kothe Nichts Besonderes hatte ich zu besorgen gehabt, nicht Besonderes hatte ich erwartet an diesem sonnigen Nachmittag in der Innenstadt. Ein ganz normaler Bereitschaftsabend schien es zu werden nach einem eintönigen Tag im Innendienst. Ich genoss das betriebsame Leben in der Fußgängerzone, fand Ablenkung in den zahlreichen teuer dekorierten Schaufenstern von Geschäften und…Mehr

Roman mit Todesfolge, Kapitel 12

Von Michael Kothe Beim zweiten Klingeln stand sie an der Tür, und nach einem Blick durch den Türspion öffnete sie erfreut.»Gotthilf! Das ist aber eine nette Überraschung. Komm doch rein!«Noch mehr als sein Erscheinen erstaunte sie sein Bericht. Sie saß im Wohnzimmer auf ihrer Couch und Gotthilf ihr gegenüber auf einem der beiden Sessel. Ihr…Mehr

Für immer verloren

Von Markus Katzenmeier Wenige Kreuzungen entschiedenImmer sicher abgebogenImmer falsch Längst führt kein Weg zurückAber die Gedanken des Entsetzens Immer öfter tränenverhangen die AugenKein Mensch mehr von Bedeutung Außer die, die verloren gingenFür immer * © 2022 Markus KatzenmeierAlle Rechte vorbehaltenMehr

Blaue Herzen

Von Pia Dosse Ich stehe hier und meine Füße frieren.Ich schaue auf deine Haustür. Die Tür, durch die ich schon so oft gegangen bin. Die Tür, die auch für mich in ein zu Hause geführt hat. Weil du mein zu Hause warst. Es tut scheiße weh und ich wünschte das läge nur an meinen Füßen,…Mehr

Von der Angst, in Stücke zu zerfallen

Von Mario Nater Ob ich mir vorstellen kann, von hier wegzuziehen, hatte Tara in der Nacht wissen wollen, als wir Hand in Hand durch die Straßen liefen. Rein perspektivisch natürlich. Wir redeten, als hätten wir es immer getan, doch mit dieser einen Frage hatte ich nicht gerechnet. Ich musste scharf nachdenken, bevor ich nickte. Sie…Mehr

Mehr Katze als Verstand

Von Henning Bruens „Was bist du doch für ein gewitztes Kerlchen!“, sagte meine Großmutter, wenn sie zu Besuch kam. Früher an den unvermeidlichen Feiertagen. „Schau doch Marianne, wie geschickt er die Gabel hält mit seinen kleinen Fingerchen. Ist unser Henrik nicht ein gewitztes Kerlchen.“ Meine Mutter wollte es nicht glauben, schließlich musste sie sich auch,…Mehr

Ich bin nicht giftig

Von K. Theo Frank „Ich bin nicht giftig“, schluchzte Marie. Die anderen Mädchen standen im Halbkreis, die Sportlehrerin hatte sich im Brennpunkt postiert: brauner Trainingsanzug mit rot-gelben Streifen, silberne Trillerpfeife, streng gefaltetes Gesicht. „Reiß Dich bitte zusammen“, forderte sie und ihre Stimme hallte von den kahlen Betonwänden der Turnhalle wie das Bergsteigerecho von den Alpenfelsen.…Mehr

der träumer

Von Franz Niemand grüner mond über schwarzen gassendie meerfrau hat den träumer verlassensein trauriges herz ist im schnaps ertrunkenin kalten schmutzigen spelunken sein leben hat jeden sinn verlorendie rollenden augen im wahn erfrorenleidet er qualen schwer wie säcke voll steineein räudiger köter pisst an seine beine * © 2022 Franz NiemandAlle Rechte vorbehaltenMehr

abendstimmung

Von Franz Niemand am winterabend blutet stilleaus der kastanie kahlem geästund in der dämmerung hülleeine namenlose trauer west fremd funkeln die so fernen sterneüber der erinnerung wirrem feldund leis noch tönend aus der ferneein letzter gesang von jugend zerfällt es sinkt der schwarze schleier der nachtüber langsam erlöschendes lebenoben ein wüster mond der lachttriebhaft wird…Mehr

Omelette. Kaffee. Acht.

Von Walther Stonet Frühmorgens wartet schon die Tasse.Die Nase sucht den Duft des Tages.Durch Flur und Küche wabert Vages.Bevor ich den Gedanken fasse,Ist schon das Wasser in der Kanne,Das Pulver wandert in den Brüher.Es riecht nach Glück, fast so wie früher.Heut gibt’s Omelette. Wo ist die Pfanne? * © 2022 Walther StonetAlle Rechte vorbehaltenMehr

Rüde. Hose. Kaffee. Acht.

Von Walther Stonet Mein Smartphone weckt mich heute rüde.Ich will nicht aufstehn. Ich bin müde.Ich weiß, der Tag ist richtig wichtig,Doch all mein Mut ist null und nichtig.Geföhnt, gewaschen – jetzt die Hose.Sie geht nicht zu. Hing sie nicht loseUm Bauch und Bein? Wie kann das sein?Ich gieß mir einen Kaffee ein… * © 2022…Mehr

Acht. Auf. Liebe

Von Walther Stonet Erblickt das Auge diese Sonne,Erinnert es die Sommerwonne.Die Blume rührt an Herz und Seele,Die frau/man jenem anbefehle,Der den Beweis dem Liebsten schenkteUnd so den Sinn aufs Schöne lenkte.Sag’s nicht mit Worten, nein, mit Taten,Sei in der Liebe angeraten. * © 2022 Walther StonetAlle Rechte vorbehaltenMehr

Acht vom Mitte.l.maß.

Von Walther Stonet Auf jenem Platz, auf dem ich saß,Saß immer nur das Mittelmaß.Klaut man dem Mittelmaß ein L,Erkennt man mittemäßig schnell,Dass der, der diese Mitte maß,Mit einem dieser Mittel maß,Mit dem man nicht nur Mitte misst:Das nur, damit man’s nicht vergisst. * © 2022 Walther StonetAlle Rechte vorbehalten Mehr

Ende. Gut. Nichts. Gut.

Von Walther Stonet Am Ende ist nichts gut, so wie es ist.Als ob es früher besser war – wars nicht!Es steht uns wieder mal schlecht zu Gesicht,Dass wir uns überlegen fühlen: Trist Steht diese Eiche kahl und greift ins NichtsAus Grau und kalten Wind und feuchtem Griesel;Im Garten räubern Marder oder Wiesel:Sie scheuen jeden Strahl…Mehr

Gedicht ohne Titel

Von Peter Lexa mongolen, apokalyptischereiten von der sonne weg grüne bohnen, tiefgefrorene,wollen gebraten werdenim speck kartoffelpampekönnte dazu passen * © 2022 Peter LexaAlle Rechte vorbehaltenMehr

so, 14.10.01, 11:00, köpenick

Von Peter Lexa in köpenick bin ich zu hausich armer kleiner zauselsuch nach ’ner köpenickerin… gscheiter wär:ich mach aa kleines pausl! * © 2022 Peter LexaAlle Rechte vorbehaltenMehr

Gedicht, eigentlich meiner ersten Frau gewidmet

Von Peter Lexa Das folgende Gedicht war eigentlich meiner ersten Frau gewidmet, bis ich draufkam, dass es aus der Katastrophe meiner zweiten Ehe geboren wurde. – Schlimm die Erkenntnis ein paar Jahre später, dass es nur die Spiegelung meines eigenen Unvermögens war. do host gschriannoch miahost di auklaummat & di g’heudnin meina umoamung missocht host…Mehr

b l u t i g e r R e g e n

Von Heinz Erich Hengel (purple rain) der Menschen Ignoranz & Dummheitniemals enden wollend, grenzenlosim Club der Enthirntendie Räume füllen sichräudige Hyänen streifendurch menschenleere StraßenNot & Armut gähntdurch zerbrochne Fensterläden:dort, wo einst der Wohlstandmit Füßen wurd getretenChevrolets & Cadillacszu Leichenwägen pervertierten,exportiert in Kriegsgebietegrenzenlose Dummheit hatzerstört die hlg. Hallender Götzendiener Tempel eingestürztund begraben unter Wüstensandsowie der Wohlstand…Mehr

barock oder wir bauen gar nichts

Von Alexander Reisenbichler verbindungen zwischen den woertern oder wortteilen laufen als parallelltext zu dem anderen text, der sich durch die woerter, waeren sie zusammengesetzt, ergibt. die bedeutungen laufen in und aus einander, parallell, manchmal sich ergaenzend, manchmal ohne erkennbaren zusammenhang, manchmal als kritik und metatext des zweiten den ersten eliminier end mit neuen anfaengen. im…Mehr

Verträumtes Zeitende

Von Pawel Markiewicz Das bis ans Ende der Zeit brennende Feuer mit Funken der Philosophen, Träumer, Gelehrten, Denker, Priester, Dichter, Menschen, Tiere Am Zeitende wird am Ufer mein Boot harren, unendlich, doch endlich – voller Träume, auf mich wie manche Schwärmer. Dieses Boot gedenkt einen neuen Styx ohne Obolusse hervorzuzaubern. Im Himmel wird wahrscheinlich ein…Mehr

Die Bibliothek

Von Felicia Rüdig Pergamentmacher nutzen ungegerbte Häute von jungen Rindern, Schafen, Eseln und Ziegen, um Pergament und Trommelfelle herzustellen. Im Mittelalter wurde Pergament in den katholischen Klöstern gebraucht, die Herstellung dessPapiers löste die Pergamentherstellung kontinuierlich ab . Gestatten: Isidor von Dinslaken mein Name. Ich bin der Abt des neuen Prämonstratenser-Klosters im niederrheinischen Dinslaken. Es gibt…Mehr

Der Riemer

Von Andreas Rüdig Der Riemer ist ein ehemaliger lederverarbeitender Beruf, der heute nicht mehr staatlich anerkannt ist. Die Riemer stellten Gürtel, Gurte, Wassereimer zur Brandbekämpfung, Geschirre für Zugtiere und Riemen jedweder Art (beispielsweise für Schuhe, Trommeln und Dreschflegel) her. (der deutsche Bundesminister für Berufsbildung, Forschung, Wissensweiterentwicklung sowie Technologie) Ach, hätte ich doch nur nicht auf…Mehr

Der Täschner

Von Andreas Rüdig Ein Täschner ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Er gehört zum lederverarbeitenden Gewerbe. Er überzieht Stühle mit Leder, stellt aber auch Koffer, Taschen und andere Behältnisse aus Leder, Kunststoff und / oder Textilien her. Fleischfressende Pflanzen sind uns ja hinlänglich aus Gewächshäusern, Garten-Centern sowie Botanischen Gärten bekannt. Sie locken Fliegen und andere Insekten…Mehr

Teriokephalie

Von Andreas Rüdig Die Theriokephalie heißt „Tierköpfigkeit“ auf Deutsch. In den Altertumswissenschaften ist sie die Kombination eines menschlichen Körpers mit einem Tierkopf. Sie ist insbesondere bei den altägyptischen Götter häufig zu finden. Ihr Ursprung liegt möglicherweise im Schamanismus. Herr Müller – El Yollem, Sie sind Ägyptologe… Ja, genau – ich habe das nordafrikanische Land genauestens…Mehr

Gasometer Oberhausen

Von Andreas Rüdig Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal in Oberhausen; er ist die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas. Er gehört zu den Ankerpunkten der Route der Industriekultur und ist auch in die Europäische ROute der Industriekulturur (ERIH) eingebunden. Mit einem Speichervolumen von 347.000 m³, 117 Metern Höhe und knapp 68 Metern Durchmesser war er bis 1988 Europas…Mehr

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