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Textmanege
das unabhängige Literaturmagazin.

November 2021:

Stierkopf und Elfi

Von Johannes Morschl Berlin, ein Montagmorgen im August. Der 61-jährige Sonderling Anton Zwirn wurde vom Lärm der Müllabfuhr aus dem Tiefschlaf gerissen. Die Sonne schien in sein Schlafzimmer. Er rieb sich seine verquollenen Augen, schüttelte seinen zotteligen Stierkopf und grummelte: „Na, die Woche fängt ja gut an, wenn die Sonne gleich beim Aufwachen so unbarmherzig…Mehr

Die Statue

Von Johannes Morschl Ich wusste nicht mehr, wer ich bin, aber wer weiß das schon von sich? Ich befand mich unter einem Torbogen am Rande eines großen Platzes, in dessen Mitte eine Statue auf einem Sockel stand und einen langen schwarzen Schatten warf, der bis zu meinen Zehenspitzen fiel. Im Hintergrund fuhr eine Dampflokomotive mit…Mehr

Schneetauchen

Von Sofie Morin Des Nachts bist du ein Schneetaucher geworden. Ich konnte dich nicht davon abhalten. Und wollte es auch gar nicht. Überzählige Empfindungen werden von uns makellos aussortiert. Neben dir, in der Schlange zum Schilift, ein Mann mit Flossen an den Füßen, der dir seine Träume anbietet. Sie glitzern kalt und kristallin wie Firn.…Mehr

Traumatisch

Von Anna B. Vor einigen Nächten hatte ich seit langem wieder einen Traum, der mich noch heute beschäftigt. Demnächst werde ich zu einer dreiwöchigen Kur zur Behandlung meines frisch eingebauten Hüftgelenks fahren. Diverse Vorbereitungen dazu waren notwendig und ich sehe den Wochen mit gemischten Gefühlen entgegen. Ängstlich wegen der vielen, vermutlich uninteressanten bis unsympathischen Menschen,…Mehr

Gedanken eines älteren Amateur-Fotomodells

Von Friedrich Unterweger Nun, ich bin Mitte 50, der regelmäßige Besuch des Kosmetikstudios, des Friseurs und des Fitnessstudios verzögern das Altern zumindest optisch. Das Bad ist voll mit allerlei Tiegeln, Tuben und Cremen, die Wunder versprechen, aber wie die meisten Versprechen eben nur solche sind. Mit meinem Leben bin ich soweit zufrieden, es verlief wie…Mehr

VERSCHLOSSENE TÜRE

Von Eva Radon Sie bewohnte ein großes haus.Das haus hatte viele zimmer.Jedes zimmer hatte einen anderen themenbezogenen, zeit adäquaten, einrichtungsmäßigen anderen stil. Je nach lust und laune, offenheit und verschlossenheit betrat sie einzelen zimmer. Die türen waren unterschiedlich geformt, alle relativ leicht zu öffnen. Da war das zimmer der kindheit, der raum der jugendlichen freiheit,…Mehr

toter oktober

Von Thomas Franke über dem grauen himmeloktober in moskauversinkt ein sterner war mal rot nicht, dass jemand diesen stern aufrichtig gemocht hateine form der hassliebe breitet sich der graue schleier über das landdie anderen länder und du läufst durch diese länder und sammelst die geschichten der millionenverhungertenerfrorenenerschossenenbepissten und gebrochenenderer, die nicht zu ende leben durftenderer,…Mehr

Vorm Haus

Von Helmut Blepp Du willst zu diesen Leuten, Fremder? Tu´s nicht! Ich flehe dich an, tu´s nicht! Du kommst aus der Ferne, aus einer Welt, die hier längst untergegangen ist. Kehr um! Du kennst sie nicht, diese schreckliche Familie, die hier lebt. Diese Leute sind anders, sind immer anders gewesen. Sie bringen dir kein Glück!…Mehr

Der Schmetterling – Nein, dafür nicht

Von Ellen Marion Maybell Bin ich geboren,um in Bäuchen zu sitzen.Das ist nicht mein Ding.Wettert verbettert der Schmetterling.Womit hab ich das verdient,in solchen Po-akenin stunkenen KAKENwie’n Affe zu schwitzen. I’m so poor.And I’m so link.I want to feellike very better,when I thinkI had – perhaps –a little SCHNURto findmy LINGfor only SCHMETTER. Und dann dieser…Mehr

Der Wurm-Fortsatz

Von Ellen Marion Maybell Mit sich selbst im Liebesschmatzlutscht sich lieb der Wurm-Fortsatz. Und er lutscht und lutscht und lutscht,bis dass der Zipfel ihm entflutscht. Und so kommt’s bei dem Gesündelt,dass schwer er selbst sich hoch entzündelt. Glühend rot schon in seim‘ Treibenplatzt die Schwarte ihm in Scheiben. Doch da er blind ist, find‘ er’s…Mehr

Schnösel-Schnobs

Von Ellen Marion Maybell Der Esel,ein Schnösel.Und das Wiesel,ein Stiesel,schnöselten sich so durch,dass mies-fiese auffieldie Schnösheit ohn‘ Furch. Was für ne Schnobs.Beide hoch drei.Mit Salbader-Gewäschund sauer im Dropsblasiern sich die zwei,die immer dabei,mit heiligem SchauerjedwedessaudummeIdioten-GESPRECH. Die Nase auf Rümpf,nasale genöselt,hätt‘ man zu gernderen Strümpfaufgeknüpft und zerbröselt. * © 2021 Ellen Marion MaybellAlle Rechte vorbehaltenMehr

Der gelbe Schädel

Von Michael Wiedorn Ein Schuljunge war verträumt eine brandenburgische Landstraße entlang geschlendert. Die Kastanienbäume hatten in voller Blüte gestanden. Weit hinter dem Jungen hatte sich auf der Landstraße ein cremefarbener Trabant genähert. Er hatte es eilig gehabt – furchtbar eilig. Vor überstürzter Eile hatte der Wagen auseinander zu fallen gedroht. Das lärmende Rauschen hatte sich…Mehr

Kolben rammen das Loch

Von Michael Wiedorn Die Möbel, die Computer, der Fußboden sind mit Schnee und Eis zur Verwahrung eines Toten überzogen. Draußen vor den Fenstern brennt die heiße Sonne auf sommerlich grün belaubte Bäume.Sven meldet sich mit nüchtern geschäftiger Stimme korrekt mit Angabe seines Namens und seines Anliegens am Smartphone. Die Stimme eines jungen Mannes mit klar…Mehr

Mein Bruder

Von Michael Wiedorn Ich stehe mir selbst gegenüber. Im Spiegel betrachte ich mein Spiegelbild. Das bin ich nicht. Ich traue meiner eigenen Selbsteinschätzung nicht so recht. Ich sehe den, der ich immer sein wollte, aber nicht bin. Der Kerl mir gegenüber ist jünger als ich. Lebendige, leuchtende Augen in einem markanten Gesicht. Er sieht mich…Mehr

Was der Bauer nicht kennt

Von Lena Kelm Meine Erfahrung mit diesem Sprichwort machte ich im Sommer 1976, bei meinem ersten Besuch in der DDR, bei dem ich meine zahlreichen Verwandten kennenlernte.Die mecklenburgische Küche unterschied sich kaum von meiner elterlichen. Sie kochten wie ihre Vorfahren, die aus Ostpreußen und Schlesien stammten. Mein Vater legte keinen Wert auf die russische Küche,…Mehr

Sanssouci

Von Lena Kelm Sorgenlos wollten wir durch den Park Sanssouci flanieren. Das herrliche Hochsommerwetter spielte mit. Uralte Bäume spendeten großzügig Schatten auf dem breiten Weg, der gesäumt von kleinen Statuen, am Springbrunnen vorbei direkt auf das Schloss zuführte. Die Wasserkaskaden glitzerten und funkelten im Sonnenschein. Ein bezauberndes Bild! Hier, auf den Bänken im Halbkreis um…Mehr

Im Eilzug bin ich Passagier

Von Lena Kelm Im Eilzug bin ich PassagierJahrzehnte ziehen rasch vorbei. Ich bitte, halt an, schön ist es hier.Der Zug rast.Stationen: Glück, Pech, Schmerzfliegen vorüber. Erhoffe ich mir zu viel?Da, plötzlich stoppt der Zugund mir wird klar, Leid sollbefreien das Herz vom Hochmut. Widerstrebend nehme ich an,winke den Glücklichen nach.Mein Reiseziel ist bald erreicht.Ich bleibe,…Mehr

Unausgereift

Von Monika Jarju Unter der Parkbank neben einem zerbeulten Hut finde ich eine Kastanie, die erste in diesem Jahr. Sie ist recht groß und schwer. Unweit davon liegt eine mir unbekannte Baumfrucht, faustgroß, smaragdgrün und glasig, so saftig prall wie ein Granatapfelkern. Ein Überraschungsgeschenk für Udo! Ich spaziere weiter bis zur Terrasse, wo er sich…Mehr

Schnittstelle

Von Monika Jarju Ein riesiger Mond, weiß wie Milch, steht dicht vorm offenen Fenster. Sein scharfer Schein rötet meine Haut. Ich habe Mondbrand! Im Treppenhaus fegt ein Afrikaner, er unterhält sich mit sich selbst und den Hausbewohnern. 6000 Unterschriften gegen seine Ausweisung sammelt er. Ich unterschreibe. Aus Hauseingängen strömen Menschen auf die Straße, versammeln sich…Mehr

Nachts,wenn Tiere kommen

Von Monika Jarju Mein Blick fiel durch das offene Fenster auf die Straße, zum Glück war ich nicht zu müde und die Straßenbeleuchtung war hell genug, als ich bemerkte, wie plötzlich aus der scheinbaren Leere der Straße und Dunkelheit der Nacht ein Fuchs auf der Fahrbahn trottete und sich einem geparkten Auto näherte. Es entstand…Mehr

Traum

Von Markus Katzenmeier Traumdurchweht des TagesLast entflohen,von weichen Bilderfluten warm umhüllt.Dem rohen Alltag zart entrissen,zum Abschied immer mehr gewillt. Hintan im Tunnel zieht ein LichtDich magisch glänzend in den Bann.Du fragst Dich, welch gewaltge Kraftsolch strahlend Glanz für Dich ersann. Ein sanftes Streicheln fegt geschwindvon Leib und Seele Deine Bürde.Schon schafft die unsichtbare HandDir ein…Mehr

Naziskins

Von Markus Katzenmeier Augen voller Dummheit und HassDummheit sucht DummheitHass sucht Hass Instinktiv fündig Summierung Ein Wortfunke zu vielund Menschen brennen * © 2021 Markus KatzenmeierAlle Rechte vorbehaltenMehr

Das Knopfakkardeon

Von Fernand Muller-Hornick Ein Tag ist wie der andere, der von vorgestern war wie der von gestern, und der von heute wird sein wie der von morgen und übermorgen. In der Früh um sechs Uhr aufstehen, ins Bad, Wagner ist nicht verheiratet, hat das Bad somit für sich allein, eine Tasse Kaffee, ein Knäckebrot mit…Mehr

Beine und Pastis

Von Madame Pavot Die Häuser ragen in den Himmel wie sinnlose, grauen Klötze. Aus den offenen Fenstern schallt wieder Rapmusik, die Leute hier bleiben ein richtiges Klischee, sie hören diesen Koksgefängnisquatsch, weil sie sich für Gangster halten, hoffnungslose Existenzen am Rande der Stadt. Sie rauchen, spucken auf den Boden, bezeichnen alle als Nutten, die vorbeigehen.…Mehr

Ästhetik

Von Regine Wendt Zwei unterhalten sich, ich bin draußen, sozusagen draußen hinter der Tür. Was bleibt in mir ist das Wort Ästhetik und was ich damit verbinde. Ein Brocken, der übrig geblieben ist für mich. Fast genug. Ich sitze im Garten, es ist heiß und die Vögel singen, lautlos die Nachbarn, sicher schlafen sie bei…Mehr

Keimzelle

Von Sandra Engelbrecht Ruht in unsremDenken.Ruht in unsremTraum. ZerstörerischesLenken.ZerstörerischesSchaun. Ruht in unsremHerzen.Ruht in unsremSein. ErlöserAller Schmerzen.ErwachterSonnenschein. * © 2021 Sandra EngelbrechtAlle Rechte vorbehaltenMehr

Wolkenkuckucksheim

Von Sandra Engelbrecht Werden wirwissen,wohin Wege wandern?Werden wirwissen,welche Wahrheit wäret?Wenig wir wissen.Weben Weisheiten,weben Werte,wie wattige Wolken,wandelnde Weltbilder.Wortwörtlichwollen wir wissen,wie Welt wird werden.Wirkungstrinker,wetteifern,wohin wallenwegsterbende Wesen?Wegradiert?Winterelfe?Weltenei?WahrscheinlichwunderbaresWunschdenken,wohnend WestausfahrtWolkenkuckucksheim.Weilwenig wir wissen. * © 2021 Sandra EngelbrechtAlle Rechte vorbehaltenMehr

Erinnerung der Sonnenbrillen

Von Olga Kovalenko Ti ricorderò per sempre.Ti ricorderò solo per due anni.Ti ricorderò solo per sei mesiTi ricorderò solo per un’estateTi ricorderò solo per tre settimaneTi ricorderò solo per un’attimoMai mi ricorderò di te. Mein Verweilen bei ihr dauert nur 4 Jahre. Ich lag auf dem Tisch in einem leeren Hörsaal, vergessen von meinem vorherigen…Mehr

Der Herbstwind

Von Franz Niemand Der Herbstwind rütteltan meinen Knochen entlaubt steh ich heut‘in der Welt herum bin Luftmensch gebliebenund ein Habenichts * © 2021 Franz NiemandAlle Rechte vorbehaltenMehr

Ein dichtender

Von Franz Niemand Ein dichtenderNarrenschattenvorüber fliehendvon Wort zu Staub Ein welkes Herbstblattwindtrunken fallendvon keinen Händenaufzufangen * © 2021 Franz NiemandAlle Rechte vorbehaltenMehr

Traumhalsig

Von Franz Niemand Traumhalsig duin die Dämmerung singendfliegen dir die Worteaus der Asche zuund du fliegst mit ihnenzu den schwermütigen Brückenund schläfst bei ihnenin den einsamen Flüssen Nach innen geglühtvon Rissen übersät zwarbleibst du im letztenKahlschlag nochungebeugt * © 2021 Franz NiemandAlle Rechte vorbehaltenMehr

schiffchenweiß

Von Marion Kannen hinaus aus schiffchenweißer helleschwingt in iveskleinblaurotorange winzig zarteheiße schwarzebälle weit ins meer * © 2021 Marion KannenAlle Rechte vorbehaltenMehr

schwarzwasser

Von Marion Kannen anderntags springt schwarzwassersteigt durch plankenquillt durch balkendreht achsen wendetoben unten links rechtsrauscht blind undtaub reißt dich fort * © 2021 Marion KannenAlle Rechte vorbehaltenMehr

Mal. Akt.

Von Walther Stonet Dies trefflich Bild hat er genau getroffen.Es ist wie abgemalt – nur sehr viel besser.Es ist so brechtisch wie der Meckie Messer.Nur leicht benebelt, denn er war besoffen. Die Heldin, kinngereckt, konnte noch hoffen.Ihr Lächeln war um Hitzegrade kesser.Der Held war dieser coole Landvermesser,Die Maße hat er, da Berliner, abjeloffen, Und sich…Mehr

Haikus

Von Walther Stonet Haiku: „Die Badende“ Hörst du’s?Die Amsel badet! * Haiku: „Weggefischt“ Fischbrötchen –Die Möwe war schneller * DE-Haiku; Missing bumblebee Der schmetterlingbesucht den blühstreifen –die hummel wird vermisst The butterflyvisiting the flower streaks –missing miss bumblebee * © 2021 Walther StonetAlle Rechte vorbehaltenMehr

Dieb stahl

Von Walther Stonet Das wort aus dem mundstehle ich dir wärme mich daran & lege es zu den anderenin mein schmuck Kästchen – deiner zungesage ich dass sie nicht spaltensoll sich nicht nicht uns nichtdie welt in zwei Hälften ein & derselben erde: in den baumkronen sitzt der herbst& schüttelt sich den sommer aus dem…Mehr

Morellig morallig

Von Walther Stonet Aus dem schattenmorelle spuck denkern zwischen die augen Das gift spritze dasbittre das süß saure das blausäurige Obst du kornelkirschiges vögelgeliebtes Lutsch ihn den spitzfindig gerundeten umzunge ihn züngelnd & Füll die flügellungre nicht lüngelnd lungernd &hust ihn den un gebissnen ins weite ins ziel * © 2021 Walther StonetAlle Rechte vorbehaltenMehr

Still. Tod.

Von Walther Stonet Die Blicke wollen über Blütenwogen schweifen.Stattdessen hält sie nur Beton gefangen.Die Bäume sind in ihren Wald gegangen,Wo sie sich ängstlich an den Ästen greifen. Den Wind hört man durch Fluchten pfeifen;Fassadenbacken zwängen sie wie Zangen.Man kann schon auf die andre Seite langen.Die Läden schmerzen vom Zusammenkneifen, Die Scheiben sind im müden Grauton…Mehr

Gedicht

Von Peter Lexa 27.10.01, brunsbütteler damm, 17:00 FÜR CHRISTINE (d.i. die schöne Gärtnerin) mia is no imma zum reanwü oba ned blean du triffst mi genau ind söö– i denk, des taugt da, göö? nua guaddas ma nix wöön vunanaund sunst standat ma gaunz scheenemman gwaund * © 2021 Peter LexaAlle Rechte vorbehaltenMehr

Gedicht

Von Peter Lexa mo., 15.10.01, 11:06, schnellerstr. endgültiger schluss der ostliebe mein liebchen hat mich ausgetauscht’nen ofen hat sie jetzt statt mirder g’hört jetzt wirklich ihrallein wir stritten uns die ganze zeitum das design wie fein sie sollt jetzt glücklich sein! * © 2021 Peter LexaAlle Rechte vorbehaltenMehr

referenzkultur

Von Alexander Reisenbichler fast die haelfte meines lebens habe ich in asien verbracht und obwohl ich nationalismen und grenzen, koerperliche und geistige, ablehne, entkommt man kulturkreisartigen tautologischen nazionalen grenzen nicht. man muss seine gedanken nicht nur in worte sondern auch gebildete unintelligente unkuenstliche huelsen verstopfstecken. demnach ich in oesterreich nur das studentenleben, eine randerscheinung in…Mehr

Des Lebens Lauf

Von Michael Kothe Braun-bunte Blätter säumen meinen Weg und nackte Bäume.Der Winter naht – wo ich noch gern vom Sommer träume.Erfülltes Leben, gern gelebt, liegt hinter mir.Wie weit bleibt mir nun noch zu gehen? Bald mischen erste zarte Flocken sich mit Lehm und grauem Kies,Symbol für letztes Ungemach, auf das mein Leben stieß.Ich steh´ im…Mehr

Waldbaden

Von Michael Metzger Ein Bad im Wald – Eintauchen in das ringsherum satt und saftig sprießende Grün.Düfte – erdig, würzig, blumig. Frisch.Kühle, klare Luft. Sie bringt Erfrischung.Weicher, erdiger Boden unter den Füßen, der sicher trägt. Bäume – stark und stumm.Voller Weisheit. Voller Frieden. Voller Güte.Wie Brüder und Schwestern. Wie Wächter. Wie Hüter. Der Gesang der…Mehr

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